Der furchtbare Sommer von 2014 [Englisch]

Der Sommer von 2014 war für viele Linken in Israel ein eindeutiger Wendepunkt. Der damalige Krieg im Gazastreifen wurde von einer Welle rechter Gewalt innerhalb von Israel begleitet und damit war der soziale Aufstand von 2011 endgültig vorbei, sowie auch die liberale “Bubble” von Tel Aviv. Die genozidische, faschistische radikale Rechte (die “Kahanisten”) ist in den Straßen im großen Stil aktiv geworden und spielt seitdem eine offene, aktive Rolle in der Politik des Landes. In diesem Beitrag beschreibe ich meine Erlebnisse und Beobachtungen der Geschehen in jenem furchtbaren Sommer und infolgedessen.

Der Generalstreik hätte die Pandemie stoppen können [Englisch/Hebräisch]

In einem Beitrag auf Hebräisch für Sicha Mekomit weise ich auf die Aufrufe aus linken Ecken vom Netz für einen Generalstreik bereits ab Ende Februar, die die Pandemie hätten stoppen können, währen Staat und Kapital noch auf “business-as-usual” eingestellt waren. Da die Pandemie aber noch lange im Gange sein wird und noch mehrere Wellen zu erwarten sind, lohnt es sich immer noch zu überlegen, wie die Arbeiter perspektivisch gegen die Seuche die Initiative ergreifen können anstatt nur auf staatliche Anordnungen zu reagieren – und wie dies sowohl zur öffentlichen Gesundheit als auch für Freiheitsrechte entscheidend sein könnte. Der Beitrag ist auch auf Englisch verfügbar.

Für Israel und für die Welt, sollte das Erdgas in der Erde bleiben [Hebräisch]

In diesem Beitrag für Sicha Mekomit, argumentiere anhang neuer Daten, dass es weder umweltfreundlich noch ökonomisch sinnvoll ist, Israels Erdgasreserven weiter zu entwickeln — denn Erdgas ist bezüglich des Treibhauseffekts noch gefährlicher, als die Kohle und das Erdöl, die es ersetzen sollte, und erneuerbare Energien sind sogar durch neuen Anlagen mittlerweile günstiger zu gewinnen als fossile Energien durch bestehende Anlagen.

Zionismus: Die rechte (falsche) Antwort auf Antisemitismus [Englisch]

In einem kurzen Beitrag argumentiere ich, dass der Zionismus (im Sinne des jüdischen Nationalismus) die rechte Position darstellt im Rahmen der alten Debatte unter Jüd*innen darüber, wie wir uns zu befreien haben, in einer Welt die uns marginalisiert. Obwohl es Bewegungen gab und noch gibt, die es versuchen, diese rechte Position mit linken Werten und Bestrebungen zu vereinen, bleibt die Position grundlegend eine rechte — und zeigt eine unangenehme Ähnlichkeit zu antisemitischen Positionen.

Der bewusste Konsum ist unmöglich – und antidemokratisch [Hebräisch]

In meinem neusten Beitrag für Sicha Mekomit kritisiere ich die Herangehensweise, in der der persönliche Einkauf im Mittelpunkt des Kampfes gegen den Klimawandel steht – da ein komplett umweltfreundlicher Einkauf kaum möglich ist, da kein Konsument alle relevante Faktoren bei jedem Produkt berücksichtigen kann, und da diese Herangehensweise Personen ausschliesst, die nicht die Ressourcen haben, den Einkauf so bewusst anzugehen.

Öko-Faschismus – wie die Rechte von der Klimakrise profitiert [Hebräisch]

In diesem Beitrag für Sicha Mekomit, berichte ich über “grüne” Tendenzen der europäischen Rechte, und darüber, wie rechte Regierungen in den USA und in der EU schon aktiv von der Klimakrise profitieren, selbst ohne sie direkt anzusprechen. Schließlich argumentiere ich, dass die “Green New Deal” der US- und britischen Linken die einzige realistische Herangehensweise ist, um den Klimakatastroph zu bremsen.

Die Klimakrise bringt einen zum Verzweifeln, doch ist Hoffnung noch angebracht [Hebräisch]

In meinem neuesten Beitrag für Sicha Mekomit, spreche ich den Zweifel an, der schnell ansetzt, wenn man die Anforderung der Wissenschaft mit der Bereitschaft der Politik vergleicht in Bezug auf Klimamaßnahmen. Doch, meine ich, ist Hoffnung noch angebracht, vor allem Dank der heranwachsenden Klimabewegung.